Städtisches Bestattungswesen Meißen

Krematorium Meißen · Bestattung Meißen · Bestattungsinstitut Meißen

Märchen und Erzählungen

Ein wolkenbedeckter Sommernachtshimmel versperrt mir die sonst so klare Sicht auf die Sterne. Ich saß wie jeden Abend auf der Bank meines Fensters und versuchte, mir unbekannte Sternenbilder einzuprägen.

Nach einem langen ermüdenden Arbeitstag bei Temperaturen von 30° C freute ich mich, dass es draußen durch den Regen langsam abkühlte. Der leicht dunstige, aber doch frische Geruch wirkt auf mich immer wieder entspannend. Dieser Sommerregen brachte jedoch ebenso eine drückende Schwüle mit sich, was das freie Durchatmen erschwerte.

Da ich weder den Kleinen Bären noch mein Sternbild Krebs sehen konnte, schaute ich mich in der Umgebung um. ...


Die gute alte Kleinbahn in Meißen schnauft zwar schon lange nicht mehr, doch noch in den 1960er Jahren sah alles ganz anders aus. Die Kleinbahnstrecken nach Wilsdruff oder Lommatzsch waren in den sächsischen Transport- und Güterverkehr fest eingebunden.


In der Zeit von 1944 bis 1954 verschwand eine Porzellan-Pietà aus dem Hinterbliebenenraum des Krematoriums in Meißen. Leider lässt sich der Zeitraum heute nicht weiter eingrenzen.


Manchmal frage ich mich heute was es wohl gewesen sein könnte, warum mich das Geschäft unseres heimischen Schustermeisters immer so magisch angezogen hatte. War es die kleine Blecheisenbahn, die sich in der Vorweihnachtszeit, im Schaufenster zwischen den ausgestellten Schuhen und Stiefeln, auf alten Gleisen, ihren Weg zum Bahnhof suchte oder war es der Laden im Allgemeinen?


Manch einem wundert es schon, wenn er plötzlich in Deutschland zweisprachigen Orts- und Straßenschildern begegnet. Auch an den verschiedensten Geschäften kann man dann neben „Backwaren“ noch „pječwo“, oder „Obst und Gemüse“ und daneben „Sad a zelenina“ lesen. Was viele mit Staunen bemerken, dass ist für die Menschen in der Nieder- und Oberlausitz schon lange Alltag.


Als ich vor einigen Jahren im Monat Januar meinen Spaten in den Märkischen Sand bei Hönow stach, war die Erde schwer und nass vom Regen der vergangenen Tage. Einen gesamten Satz Münzen, also 1 Cent bis 2 Euro, legte ich damals in 50 cm Tiefe, mit der Wertseite nach unten, nebeneinander im Abstand von 10 cm, in die Grube.